MBFW A/W15 – EINDRÜCKE

Benu Berlin

Karen Jessen, ehemalige Studentin und nun Dozentin für Modelismus des ersten Jahres bei ESMOD, griff für ihre dritte Kollektion auf die Ursprüngen ihres Designer Daseins zurück. Aus upcyceltem Denim, Jersey und Leder entwarf sie eine Premium Streetwear Kollektion die Jeans, Jacken, Westen und Kleider umfasst. Fünf Outfits wurden nach sorgfältiger Kuration ausgewählt und während der Fashion Week beim VOGUE Salon im Hotel de Rome präsentiert. Damit erhält sich Benu Berlin den Platz als Medienliebling.

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Dimitri

Die Herbst/Winter Kollektion 2015 des bekannten Labels von ESMOD Absolventen Dimitrios Panagiotopoulos hinterließ ein beeindrucktes Publikum. Inspiriert von der Griechischen Mythologie designte er voluminöse Abendkleider mit kunstvoll drapierter Seide und Chiffon. Die harmonisch abgestimmte Farbpalette aus Weiß, Nude, Olive und Rubin, akzentuiert mit Fransenapplikationen und Schmuck erschuf einen traumhaften, edlen Look.

Fotos: Anna-Luisa Zwick

Farrah Floyd

Die leidenschaftliche Vertreterin des Zero-Waste Designs, ESMOD Absolventin Bojana Draca, übertraf sich mit der dritten Kollektion für ihr Label Farrah Floyed selbst. Auffällig waren die viel dunkleren und dramatischeren Farbenkombinationen im Vergleich zu vorigen Kollektionen, die die dramatischen Silhouetten ergänzten, die durch raffinierten Plisseetechnik entstanden sind und die Körper der Models umhüllten. Fünf ausgewählte Looks wurden auf dem Runway bei der Salonshow des Green Showrooms präsentiert.

Foto:  Timur Emek/ getty images for Greenshowroom

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Glaw

Nicht wie üblich kreierte das Berliner Duo Jesko Wilke und Maria Poweleit eine Kollektion aus Pastell- und Metallfarbenden Stoffen und präsentierte stattdessen starke und raffinierte Farbnuancen wie Kamel, Schwarz, Beige und Neon Orange Tönen für die kommende Herbst/Winter Saison. Die diesjährige Clou: gefärbte Pelze, Schlangen-Paisley Prints und eleganten Trenchcoats, welche als glamouröse Abendkleider gestylt waren.

Fotos: Michael Wittig

IVANMAN

Eindeutig überraschend und beeindruckend war die diesjährige Kollektion von Ivan Manduzukic. Seine wie üblich vornehm geschnittenen Jacken, Westen und Shirts kombiniert er mit locker sitzenden Pullovern und Mänteln und stimmt diese mit einer grellen Kombination aus Altrosa, knalligem Orange und Giftgrün ab. Das Ergebnis ist eine aufregende und eindrucksvolle Männerkollektion  von der sich jeder Modeliebhaber ein Stück wünscht.

Fotos: Lukasz Wolejko-Wolejszo

Kaviar Gauche

Design Duo Alexandra Fischer-Roehler und Johanna Kühl haben kürzlich ihre Kollektion auf der Fashion Week in Paris gezeigt und nun eine atemberaubende Show im Palazzo Italia in Berlin präsentiert. Es ist nichts Neues, dass Kaviar Gauche das Berliner Couture Label ist, aber die Professionalität und Sorgfältigkeit, die sie an ihren feinen Stickereien und Schnitten in Weiß-,Nude- und Schwarztönen beweisen, zeigt, dass sie sich dieses Mal selbst übertroffen haben.

Foto: Michael Wittig

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Marina Hoermanseder

Zur dritten Mal in Folge präsentierte Marina Hoermanseder im Zelt der Berliner Fashion Week ihre bisher wohl stärkste Kollektion.
Die französisch-österreichische Designerin, die sich auf das Fertigen von Avant Garde Leder Stücken und dramatischen Silhouetten spezialisiert, hat es geschafft geschickte und kommerzielle Looks in gewagten Rot- und Blautönen zu kreieren und trotzdem ihre persönlichen Merkmale wie Lederstreifen und Schnallen beizubehalten. Manche ihrer Looks wurden schon von Künstlern wie FKA Twigs getragen. Mit ihrer Fähigkeit die Raffinesse und Komplexität von Couture mit Ready-to-Wear zu vereinen, steigt der Marina Hoermanseder Stern weiter und erhält den Beifall der Branche.

Fotos: Michael Wittig

VEKTOR

Kristina Puljan und Martin Eichler sind weder Fremde in der Berliner Mode Branche noch im Nachtleben der Stadt. Mit geometrischen Schnitten, Details, die asymmetrischen zum Kleidungstück verlaufen und aus experimentellem Material gefertigt sind, liefen die Models, die direkt aus Berghain Club entführt wurden, über den Runway. In der Front Row saßen die angesagtesten jungen Mode Blogger und Fotographen der Stadt, was zeigt, dass Vektor ist eindeutig auf dem richtigen Weg ist.

Fotos: Derrius Pierre

Thomas Hanisch

Mit seiner ersten Show an der Berlin Fashion Week gab uns Thomas Hanisch keinen Grund an seiner Kreativität zu zweifeln. Der 23-jährige Designer, dessen Looks schon von Lady Gaga getragen worden, kreierte komplexe Prints auf drapierter Seide und kombiniert diese mit wilden Kreationen aus Leder und Pelz. Genauso unerwartet und erfrischend war das Farbschema – Burgund, Lila, Ocker und Türkis, womit er seine tiefe Leidenschaft für Farbe und Textur demonstriert.

Fotos: Michael Wittig

Maisonnoèe

Diese Saison war Designerin Sophie Böhmert von Natur Fotografie und isländischer Landschaft inspiriert. Sie präsentierten eine Vielfalt von Materialien mit entzückenden, formfremden Prints und kombiniert mit großzügigen Mengen an Leder, was im kommenden Winter Maisonnoées angesagtester Fetisch zu sein scheint.

Fotos: Frank Groll

Richert Beil

Für ihre erste Show bei der Berliner Fashion Week entschieden sich die Designer Jale Reichert und Michele Beil, die erst kürzlich ihr Studium an der ESMOD absolvierten, für die Off-Location des Epicentro Art Berlin. Die Präsentation, die eher einer Ausstellung als einer Fashion Show glich, beinhaltete sorgfältig gefertigte Kleidungsstücke für Männer und Frauen in Schwarz und Weiß. Sehr beliebt waren die ausdrucksvollen Aquarell- und Tintendrucke, die das Duo kreierte.

Patrick Mohr

Der Absolvent der Münchner ESMOD, der für seine kreative Zusammenarbeit mit Labels für Sportkleidung bekannt ist feierte die Kooperation mit dem Basketballschuh Label K1X und setzte mit der Party im Konzulát den Startschuss zur Fashion Week.