PINNING FUTURE MAPS FOR FASHION WORKSHOP

Eine Kooperation zwischen ESMOD Berlin und dem IFM Paris - Institut Français de la Mode/ Postgraduate Programme in Fashion, Design and Luxury Management und Deutsch-Französisches Jugendwerk (DFJW).

Das Master Office brummte in der letzten Woche, um diesen aussergewöhnlichen Workshop zu organisieren. In Zusammenarbeit mit dem renommierten Pariser Institut Français de la Mode luden wir 7 internationale Gastredner ein, um mit den Studierenden des ESMOD Master Programm und des IFM das Thema Nachhaltigkeit in der Mode diskutieren.

Wie kann man den Verbraucher in Zukunft an nachhaltige Mode heranführen und überzeugen? Durch welche Strategien kann man die Mode-Industrie dazu bewegen, nachhaltig und verantwortungsbewusst zu produzieren?

Die Gastredner und Experten waren:

  • Bruno Collin, Co-Editor und Gründer WAD Magazine, Frankreich
  • Anna Handschuh, Sustainability-Marketing-Experte, Forscher Gottlieb Duttweiler Institut Zürich, CH
  • Allan Kruse, Marketing und Brand Expert, Dänemark 
  • Sarah Ratty, Sustainable Design Pioneer und Consultant, UK 
  • Henriette Björnbak, Denim Design Consultant, Qualität im Produkt, Dänemark
  • Christoph Harrach, Gründer KarmaKonsum, Researcher Consumer Empowerment, CSR und Kommunikation, Deutschland 
  • Magdalena Schaffrin, Gründer GREENshowroom, Deutschland
  • Wie sollte eine nachhaltige Produktinnovation kommuniziert werden? Sowohl intern als   auch extern von Funktion bis zum kulturellen Aspekt?
  • Was ist der Beitrag der Ihr Produkt über einen kulturellen Wandel in der Modebranche?
  • Was ist die Rolle der DIY-Bewegung innerhalb möglicher Produkte? 
  • Wie sieht der Zyklus und der Weg des Produkts aus, um eine Kauflust dafür zu wecken? 
  • Können wir genug nachhaltige Produkte entwickeln, um die Nachfrage zu erfüllen und   was ist die Nachfrage? 
  • Was sind die größten und wichtigsten Fragen und Probleme in Bezug auf die konsequente   Weiterentwicklung / Innovation von nachhaltigen Produkten und Marken-Marketing-  Wert in der Modebranche? 
  • Was bedeutet es für einen Designer oder eine Design-Organisation das Unternehmen vollständig auf nachhaltige Innovation zu setzen?

Der Workshop startete mit einem Kick-off aus 2 intensiven Seminartagen mit diversen unterschiedlichen Schwerpunkten wie Positionierung einer Marke am Markt, Produktinnovation, Public Relations, Verbraucherverhalten und Nachhaltige Produktion.

In kleineren Gruppen wurde intensiv diskutiert, erforscht und neue Strategien entwickelt, die auf die Master Projekte der Studierenden, aber auch auf die generelle Entwicklung des Business Mode für Verbraucher und Produktion angewendet werden können.

Die Zusammenarbeit zwischen den Studierenden von ESMOD und IFM stellt einen idealen Austausch zwischen den beiden Ländern dar, die Stadt Paris ist die unbestrittene Heimat der Mode und Deutschland ist als Vorreiter in Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit bekannt. Während des Workshops haben sich je ein ESMOD Studierender mit einem IFM Studierenden in Teams zusammengefunden, um intensiv an den Master-Projekten zu arbeiten, um den Austausch an Wissen und Fähigkeiten zu pflegen und gemeinsam zu forschen.

Studierende wie auch die Experten aus aller Welt bestätigten, dass dieser Workshop durch seine Intensität und Konzentration auf die Themen besonders effektiv und gelungen war und die knisternde Atmosphäre, die enstand, weil gemeinsam etwas Neues entwickelt wurde, war mitreissend und anregend für alle Teilnehmer. 

Programmleiterin und Sustainable Design Strategies Dozentin Prof. Friederike von Wedel-Parlow sagt: "Die Landschaft Design und Marketing ist im Wandel, es ist außerdem das Ende des "Business as usual". Wir wollen eine Bewegung initiieren mit dem Ziel, so viel wie möglich die Nachhaltigkeit in der Mode zu unterstützen, dabei aber nicht die Qualität des Produkts außer Acht zu lassen, noch den Verbraucher zu verschrecken. Sustainability in Fashion".

Die Ergebnisse dieses Workshops werden in einer Ausstellung und Graduate Show der Master der Studierenden im September 2013 im Goethe-Institut Paris gezeigt werden, unterstützt durch die Deutsche Botschaft, Paris und DFJW (Deutsch-Französisches Jugendwerk).

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