Absolventenstimmen

Interview mit
MARINA HOERMANSEDER
B.A. Alumna 2013

Erzähl uns etwas über dein Label. Was sind deine Pläne für die Zukunft?

Das Label Marina Hoermanseder habe ich 2013 gegründet nachdem ich bei Alexander McQueen gelernt und an der ESMOD in Berlin studiert habe. Ich startete hauptsächlich mit High Fashion, inzwischen habe ich aber auch viele kommerzielle Stücke in meinen Kollektionen. Der nächste Schritt ist es, das Label noch mehr als internationale Marke zu etablieren.

Wie ging es nach deinem Abschluss an der ESMOD Berlin weiter? Was waren deine Highlights?

Seit meinem Abschluss an der ESMOD habe ich vieles erlebt und gelernt. Inzwischen habe ich drei Saisons mit Shows bei der Berlin Fashion Week begleitet. Die Shows zählen auch jedes Mal wieder zu meinen Highlights – neben einer neuen Kollektion, in die man all seine Ideen und Fleiß gesteckt hat, arbeitet man auch an der perfekten Präsentation des Ganzen und freut sich, wenn der Showdown am Enden gelungen ist und man sich selbst und die Zuschauer damit glücklich machen konnte.

Inwieweit hat das Studium an der ESMOD deine Vorgehensweise und Arbeit beeinflusst? Welche entscheidenden Erkenntnisse hast du während deines Studiums gewonnen?

In Theorie und Praxis profitiere ich nach wie vor von vielen Dingen, die ich in der Zeit meines Studiums gelernt und beigebracht bekommen habe. Einer der großen Faktoren ist sicherlich, die Mode als Großes und Ganzes begreifen zu können, von der handwerklichen bis hin zur ökonomischen Seite der Branche. Das ist in jedem Fall ein enormer Vorteil.

 

 

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Interview mit
PHOEBE HEESS
B.A. Alumni 2009

Erzähl uns von deinen Erfahrungen nach deinem Abschluss.

Während meines Studiums an der ESMOD habe ich ein Praktikum bei Adidas absolviert und danach bei Limi Feu in Tokio. Meine erste Festanstellung war eine Assistenzstelle bei Henry Holland in London. Daraufhin bin ich zurück nach Berlin gekommen und habe das Label hectorhector mit aufgebaut. Jetzt arbeite ich für Adidas by Stella McCartney und habe mein eigenes Label, das meinen Namen trägt.

 

Mit meinem Label habe ich mich auf Performance Wear spezialisiert. Ich benutze Hi-Tech Materialien; Carbon und Kevlar zum Schutz und für verstärkten Halt, 3D Netz zur Luftdurchlässigkeit und Neopren für den architektonischen Look. Es ist faszinierend diese oft widersprüchlichen Materialien zu kombinieren, um eine visuelle Spannung aufzubauen. Auch Wearables interessieren mich sehr. Mittlerweile habe ich bereits mit drei funktionalen Prototypen gearbeitet.

 

In wie weit hat sich das Studium an der ESMOD auf deine derzeitige Arbeit vorbereitet?

Es ein absoluter Vorteil ein tiefes Verständnis für Handwerks Kunst zu erhalten, beginnend bei manuellen Vorgängen bis hin zum kreativen Prozessen. Und auf jeden Fall habe ich gelernt fokussiert und unter hohem Druck zu arbeiten.

 

Was ist dein persönlicher Rat an Designer von morgen?

Es ist ein Marathon, kein Sprint. Lauf los und halte durch.

 

http://phoebeheess.com/

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