Die ESMOD BERLIN Internationale Kunsthochschule für Mode versteht sich als ebenso traditionsbewusste wie zukunftsorientierte Hochschulbildungseinrichtung mit dem Ziel (nach dem Bologna Prozess als Bachelor und Master) originäre und kritische Gestalter auszubilden – Designer, die sich mit kreativer Kompetenz, nachhaltigem Erfolg und ausgeprägtem Verantwortungsbewusstsein in der internationalen Modewelt bewegen und sich und diese dadurch fortentwickeln können.

Die zentrale Idee unserer Ausbildung besteht nach unserer Auffassung in der ganzheitlichen Einheit von Auge, Hand und Hirn, also einer Trias von Wahrnehmung, Darstellung und Reflektion. Dabei sehen wir es als unseren Auftrag an, sowohl künstlerisch-gestalterische, technische als auch analytische, wissenschaftliche Fähigkeiten und Kenntnisse interdisziplinär mit dem Bewusstsein soziokultureller Sensibilität und differenzierter Zeitgenossenschaft zu verbinden.

Das Ausbildungskonzept der “École supérieure des arts et techniques de la mode“ blickt auf eine lange Tradition zurück. Gegründet 1841 von Alexis Lavigne, Schneidermeister und Erfinder der Schneiderpuppe wie auch des flexiblen Maßbandes, legt ESMOD BERLIN auch im 21. Jahrhundert noch großen Wert auf die Ausbildung an der Büste (Hand) und auf einen Lehrbetrieb, der handlungsorientierte Vermittlung mit künstlerisch-experimenteller Praxis (Auge) und vertiefender, wissenschaftlichere Reflektion (Hirn) verknüpft.

Modedesign ist immer im Kontext einer gesellschaftlichen Umwelt zu sehen. ESMOD BERLIN ist davon überzeugt, dass Mode spürbare soziale und kulturelle Konsequenzen hat. Deshalb legen wir neben dem künstlerisch-schöpferischen Aspekt unserer Ausbildung großen Wert auf die – für eine kritische Reflektion notwendige – Vermittlung von theoretischen, kultur- und kunstwissenschaftlichen Studieninhalten.

ESMOD BERLIN sieht es auch als ihre Aufgabe an, nicht nur kommerziell erfolgreiche Modedesigner auszubilden sondern auch kritische Persönlichkeiten, die als Gestalter wie auch als Individuen für notwendige gesellschaftliche Differenzierungen und Entwicklungen einstehen können.

An der ESMOD BERLIN studieren junge Menschen aus der ganzen Welt und sehen sich dabei einem ebenso internationalen Lehrkörper gegenüber. Intensive Betreuung, Förderung von Eigenverantwortung und Selbständigkeit wie auch die gezielte Entwicklung von fachspezifischen Kompetenzen in kreativer Professionalität zeichnen die Ausbildung aus. Studienbegleitende Praktika und Exkursionen, die Einblicke in neue Technologien und neue Medien ermöglichen, sind integraler Bestandteil des Studiums.

Der an der ESMOD BERLIN eingeführte Master in „Sustainability in Fashion“ ist Ausdruck der Verantwortung für Mensch und Umwelt in einer rasant und global sich verändernden Welt. Die ausgeprägte Problemlösungs- und Entscheidungskompetenz der Absolventen bringt in Verbindung mit ihrer individuellen gestalterischen Verantwortung einen ganzheitlichen Impuls für gesellschaftliche Veränderungen ein.

Nicht zuletzt wird ESMOD BERLIN sich in lebendiger und transparenter Kommunikation zwischen Lehrenden und Studierenden in soziokultureller Sensibilität und differenzierter Zeitgenossenschaft ständig substantiell weiterentwickeln.